Uns folgende Information  gingen herum: Am 2. April 1968 saßen Arbeiter vor einer großen Garage der städtischen  Verkehrsbetriebe (alte Garage) Sie haben geraucht und gegenüber war die Kirche Zeitoun. Einer schaut hinauf und  sieht plötzlich eine weiße Gestalt auf der Kuppel. Er hatte Angst,  er glaubte zuerst sie sei eine Klosterfrau er hatte Angst, dass sie  von der Kirchekuppel hinunterstürzen will, und schreit hinauf: „gib acht, du fällst hinunter“ dann  ist sein Kollege gelaufen, um Rettung und Feuerwehr zu verständigen. Die sind dann gekommen, „nein, es ist eine überirdische Erscheinung.“  Inzwischen sind viele Menschen angekommen und haben auf Arabischen geschrieen: „Seti Mariam, seti Mariam“ Seti ist eine Anrufung wie gnädige Frau, oder hohe Frau Maria. Man konnte also nichts dagegen machen. Man hat die Mutter Gottes gesehen und alle haben ihr als Mutter Gottes anerkannt. Und inzwischen hatte es natürlich bei den Regierungsstellen nicht so viele Freude ausgelöst. Es war damals der Nasser-Regie und sie war dagegen, vor allem  war in Ägypten die Erste Moslemstaat. Und kann man natürlich solche Sachen nicht besonders gern vertragen. Aber man konnte nichts dagegen machen. Sie konnten nicht verbieten, dass die Leute hinausfahren. Die Menschen waren zu Tausanden jede Nacht hinausgeströmt. Man musste den Hof um die Kirche herum absperren, denn alle Menschen wollten entweder in die Kirche hinein oder etwas als Glückbringer mitnehmen. Um die Kirche herum ist ein Hof, der von einer Mauer mit einer sehr schönen Schmiede umgeben ist. Die Kirche selbst ist wunderschön sie ist nicht so alte koptische Kirche, typisch mit einem nicht zu große Mittelkuppel und vier nicht sehr hohe Kuppeln auf die vier Seiten. Und sie wurde von einem reicher Ägypter gebaut. Er hatte eine Erscheinung der Mutter Gottes und sie hat gebeten, man möge ihr hier eine Kirche erbauen und sie werde viel Segen spenden.

 

 Es ist auch dort in der Nähe der Baum von „Elmatari“ (auch ein Bezirk in Kairo). Damals war das ein Vorort von Kairo, wie Zeitoun auch ein Vorort von Kairo war. Heute ist ein Bezirk. Dort ist ein Baum, jedenfalls ,der Legende nach, der heiligen Familie. Sie war auf ihre Flucht nach Ägypten und kam dort vorbei. Dort steht der Baum, keine Früchte , keine Blätter mehr. Die legende geht nach: die heilige Familie hat dort gerastet und der Baum etwas Schatten gespendet hat und  vor allem auch sie geschützt hat vor der Verfolgenden . die Heilige Familie ist immer verfolgt worden. Sie kam sogar bis nach Oberägypten , das habe ich vor her nie gewusst. Sie sind sehr weit hinaufgekommen. Josef hat dort mit seinem Stock gegen den Baum geschlagen, und dabei ist eine Quelle entstanden und hat man das Kind , Jesus , gebadet. So geht die Legende  und sagt auch dass , der Baum sich herabgeneigt hätte, um Schatten zu spenden und Schutz zu gewähren. Also ist dort eine heilige Ort. Es ist ganz logisch , dass die Fluchtreise der heiligen Familie vorbeigekommen ist.

 

Der Mann , dem die Mutter Gottes erschienen ist, hat eine Kirche erbauen lassen. Sie war im Jahr 1924 fertig , also sie ist nicht so alte Kirche, sie wirkt aber schön, alt und klein. Kurze zeit nachdem sie fertig war, ist der man darauf gekommen, dass die Kirch eigentlich so klein war. Sie wurde von einem italienischen Architekten gebaut. Dann erschien ihm die Mutter Gottes ihm wieder im Traum, und sagte ihm: „lass sie , sie gefällt mir.“  Sie wollte sie nicht verändert haben.

 

Und jetzt werde  ich Ihnen den Tagesablauf schildern. Was ich Ihnen erzählte, habe ich alles vorher erfahren und was in der Zeitungen gestanden ist,  hat mit meine Freundin übersetzt. Ich konnte mir aber noch immer nicht vorstellen, dass es möglich ist und dass die Mutter Gottes sich uns - allen Menschen- zeigt. Jetzt will Sie den Samstag den 27. an dem wir vorhatten  nach Zeitoun  hinauszufahren und die ganzen Nacht draußen zu verbringen. Man wusste nicht ob die Mutter Gott kommt und wann sie kommt. Vielleicht kommt sie nicht! Meistens ist sie in der Nacht erschienen. Früher ist sie wohl drinnen in der Kirche erschienen aber wie gesagt, als die Kirche und den Kirchenhof abgesperrt werden musste, ist die Mutter Gottes von außen erschienen und sie war für viel viel mehr Menschen ersichtlich.

 

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 Buch: EINE WIENERIN BEZEUGT DIE MARIENERSCHEINUNG APRIL/1968

 

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