Er ist ein Jugendlicher, der nicht oft in die Kirche ging; er war verloren und kam in die Arme der Kirche zurück.
Er lebte ein heiliges gesegnetes Leben und nahm regelmäßig die Kommunion.
Dann überlegte er zu heiraten um in Heiligtum zu leben.
Dies dauerte nicht lange bis er erkrankte; die Ärzte waren sehr verwirrt, da sie nicht wussten, was er hatte.
Er kam in den Teufelskreis der Medikamente und wurde stets von einem Krankenhaus ins andere verwiesen. Er wurde oft von Priestern besucht, er beichtete und nahm weiter die Kommunion. In all diesem war er dankbar auf eine seltsame Art und Weise.
Ich besuchte ihn einige Male mit den Priestern und besegnete mich durch ihn.
Jedoch wich die Krankheit nicht von ihm zurück, sondern vermehrte sich und wurde stärker und in all dem blieb der Kranke standhaft im Glauben und im ständigen Dank.
Die Krankheit traf anfangs seine Zehen und die Ärzte versuchten vergeblich ihn zu heilen oder gar die Krankheit genau zu analysieren.
Einer seiner Füße wurde mit Gangrän befallen, wonach die besten Ärzte versuchten, ihn vergeblich zu heilen.
Während sie über eine Lösung nachdachten, wurde auch sein zweiter Fuß mit Gangrän befallen und zwar ums Vielfache stärker als beim ersten, was die Ärzte dazu bewegte eine schnelle Entscheidung zu treffen: Sie mussten sein Bein amputieren.
Dieser Kranke dankte weiterhin Gott unaufhörlich und sagte: "Ich danke dir Gott, dass ich ein zweites Bein zum gehen habe!"
Wenig später wurde auch sein zweites Bein amputiert. Und was tat er? Er dankte Gott weiterhin und meinte, es gäbe ja andere Mittel, wie ich mich fortbewegen könnte. Danach befiel die Krankheit nun auch eine seiner Nieren, welche dann entfernt werden musste. Ich sah ihn am Höhepunkt seiner Dankbarkeit, Freude und seines inneren Friedens. Die Krankheit befiel dann auch noch sein Herz, worauf eine Herzoperation notwendig war. Anschließend befiel die Krankheit ein Auge des "neuen Hiobs", worauf ihm nur noch ein Auge zum Sehen übrigblieb. Schlussendlich war es Gottes Wille, ihn an einem anderen Ort zu haben, wo all die Schmerzen unserer Welt kein Platz haben, in der ewigen Ruhe.

Bischof Anba Gabriel, 03.03.2012



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