Wenn wir eine/n Heilige/n im Himmel fragen würden: „Wie warst du so wachsam? Wie konntest du gegen deinen Leib ankämpfen und beten, obwohl du müde warst? Fasten, obwohl du hungrig warst? Vergeben, obwohl du traurig warst? Dich selbstbeherrschen, obwohl du zornig warst?“ Er/Sie würde uns gewiss antworten: „Ach Kind, wenn ich gewusst hätte, wie schön es hier ist und wie der Lohn hier aussieht für jene, die heilig leben, ich hätte gewiss mehr getan. Hätte ich dies gewusst, ich wäre wachsamer gewesen, ich hätte immer sofort vergeben, ich hätte noch mehr gefastet, noch mehr gebetet! Denn es ist wahrlich eine unaussprechliche Freude.“ Wahrlich, es ist genau wie Paulus durch die Eingebung des Hl. Geistes sagte „Ich bin überzeugt, dass die Leiden der gegenwärtigen Zeit nichts bedeuten im Vergleich zu der Herrlichkeit, die an uns offenbar werden soll.“ (Römer 8:18)

Das Himmelreich ist voller Kämpfer. Menschen, die bewusst gesagt haben: „Nein, ich mache das Treiben dieser Zeit nicht mit. Ich stehe mit Gott, auch wenn ich alleine stehe.“ Sie wurden zu Verteidigern des Glaubens, zu Märtyrern, zu Mönchen und Nonnen, zu Müttern und Vätern, die gottesfürchtige Kinder aufzogen und letztendlich zu Unsterblichen. Sie nahmen das Himmelreich in sich auf bevor das Himmelreich sie in sich aufnahm. Das ist das Geheimnis des Kampfes: Ausdauer, hinaufschauende Augen und Hoffnung. Kleide dich in jenen und du wirst gewiss Erfolg haben.

So oft versuchte Jesus uns das Himmelreich mit Seinen Worten ins Herz zu setzen:

„Euch aber muss es zuerst um sein Reich und um seine Gerechtigkeit gehen; dann wird euch alles andere dazugegeben.“ (Matthäus 6:33)

„Ich sage euch: So wird auch Freude im Himmel sein über einen Sünder, der Buße tut, mehr als über neunundneunzig Gerechte, die der Buße nicht bedürfen.“ (Lukas 15:7)

„Sorgt euch also nicht um morgen; denn der morgige Tag wird für sich selbst sorgen.“ (Matthäus 6: 34)

Aber nur derjenige, der auch tatsächlich dem Herrn folgt, wird kosten können von Seiner Liebe, um hier schon, das Himmelreich zu erleben und mit David zu singen: „Kostet und seht, wie gütig der Herr ist!“ (Psalm 34:9)

Gott wird bei seinem Volk wohnen und der Tod wird nicht mehr sein. Die Bibel sagt in Offenbarung 21: 3-4: „Und ich hörte eine große Stimme von dem Thron her, die sprach: Siehe da, die Hütte Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden sein Volk sein, und er selbst, Gott mit ihnen, wird ihr Gott sein; und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen.“

Was für ein wunderschönes Leben wird jenes sein! Was hier auf der Welt wäre es je wert, es um dessentwillen zu verlieren?

Wir ähneln nicht dieser materiellen Zeit,

obwohl wir Menschen sind mit Vergangenheit.

Die Sonne macht es jeden Tag kund:

achtet nicht auf Vergangenes, sondern auf Zukunft.

Achte auf deinen Körper - das er preist,

denn in Zusammensetzung deiner Natur

bestehen du auch aus Geist.

Welche eilt mit sorgender Seele,

damit sie das Himmelreich nicht verfehle.

Tägliche Andachten

,,Gott liebt uns mehr als Vater, Mutter, Freund oder son...

,,Die aber, die dem Herrn vertrauen, schöpfen neue ...

,,Ich weiß nicht, wann oder wie wir die Erde verla...

,,Als Jesus ein andermal zu ihnen redete, sagte er: Ich ...

,,Da begann Petrus zu reden und sagte: Wahrhaftig, jetzt...

,,Wer sich dagegen an den Herrn bindet, ist ein Geist mi...

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