Wie erreiche ich mein Ziel (7)

Wir wollen oft von einem Tag zum anderen Wunder erleben und Großes erreichen, dabei ist der Schlüssel zu bleibendem Erfolg das Dranbleiben und die kleinen Schritte, die das ermöglichen. In deiner Motivation möchtest du vielleicht jede Woche einen Psalm zu deinen Gebeten hinzufügen und jeden Monat eine schlechte Gewohnheit aufhören, dabei beachtest du die Gefahr nicht und kannst am Ende vielleicht nichts verwirklichen. Denke nicht „Das ist aber ein zu kleines Ziel“, besonders, wenn du es mit deinem Beichtvater abgesprochen hast. An Tagen, an denen du nicht mal dieses Mindeste schaffst, wirst du dich daran erinnern, wie du viel mehr machen wolltest. Kleine Schritte helfen dir, es durchzuziehen und ernst zu nehmen. Berate dich also mit deinem Beichtvater und rede offen mit ihm. Seine Erfahrung wird dir bei der Größe deiner Zielsetzung behilflich sein.

Wie erreiche ich mein Ziel (6)

Uns muss bewusstwerden, dass mit dem Anfang des Weges und dem Verfolgen eines geistigen Zieles, die Kämpfe stark und viele sind. Nachlässigkeit und Faulheit sind oft Begleiter. Um diese schwache Phase zu überwinden nennen die Väter das „sich zwingen“ als Maßnahme. Ja, das Beten, Bibel lesen etc. sollte deine Seele erfreuen, aber vielleicht musst du dich am Anfang einfach dazu zwingen. Wenn du diese Phase bestanden hast, kommst du zu der Phase in der deine Übung zur Gewohnheit wird bis du dich dann tatsächlich an ihr erfreuen kannst und die Phase des Genusses erlebst. Du hast heute keine Lust, bist zu müde oder hast schon in der Kirche das Evangelium gehört? Lese trotzdem, bete trotzdem – mache dir keine Entschuldigungen. Sei streng mit dir selbst, um die Früchte deiner Arbeit zu ernten.

Wie erreiche ich mein Ziel (4)

Oft beginnen wir mit viel Motivation an uns zu arbeiten und im Laufe des Prozesses und mit den stärker werdenden Hindernissen wird dieses Feuer langsam schwächer und schwächer. Hier können wir uns etwas von unseren Mönchsvätern abschauen: Da es bekannt ist, dass der Mensch, der ins Kloster einritt voller feuriger Liebe und Sehnsucht das Leben mit Gott beginnt, begegnet auch er natürlich Schwierigkeiten. Um nicht schwach zu werden, wird ihm gesagt, er soll sich jenen Satz immer vor Augen halten: „Erinnere dich an den ersten Tag, an dem du das Kloster betratst.“ Dieser Satz soll ihn daran erinnern, wie zuversichtlich und mühevoll er seine Reise begann. Es soll ihn an sein eigentliches Ziel erinnern: Jesus. Auch uns kann dieser Gedanke helfen. Du hast mit der Bibel angefangen, aber deine Faulheit zieht dich herunter? Erinnere dich an den ersten Tag, an dem du angefangen hast: Wie motiviert warst du? Wie hat dein Plan ausgeschaut? Warum machst du das überhaupt? Der Gedanke an dein eigentliches Ziel, Gottes Wort besser kennenzulernen, wird dich mit Gottes Gnade unterstützen.

Wie erreiche ich mein Ziel (5)

Man sagt, man braucht circa vierzig Tage, um sich eine neue Gewohnheit anzueignen. Das kann dich motivieren, wenigstens vierzig Tage lang, dein Ziel zu verfolgen – dann wird es auch schon leichter gehen und zu deinem Alltag gehören. Wenn du nämlich jeden Tag darauf bedacht bist, Zeit für eine bestimmte Tätigkeit zu machen, sei es Bibellesen, Beten oder eine andere geistliche Übung, dann gehört sie bald zu deiner Routine und du kannst nur schwer schlafen gehen ohne deine Übung zu erledigen. Nimm dir also diese Vierzig-Tage-Regel als Motivator dran zu bleiben.

Wie erreiche ich mein Ziel (3)

Jetzt hast du ein klares Ziel, jemanden, der dich motiviert und willst dranbleiben, was nicht oft leicht ist. Noch dazu ist schon der 09.01 – dabei wolltest du mit Anfang des Jahres durchstarten? Lass dich ja nicht demotivieren. Gott schenkt dir einen neuen Tag, einen neuen Monat – Er schenk nicht nur ein Neues Jahr. Bedenke, dass jeder Tag, ja sogar jeder Moment ein neuer Anfang sein kann, wenn du deine Art zu denken änderst. Du bist heute gefallen oder hast nichts für dein Ziel getan? Lass es nicht zur Gewohnheit werden, aber lass es dich auch nicht niederschlagen. Halte dir diesen Satz vor Augen: Mit Gott ist der morgige Tag besser. Was ist das Leben, wenn nicht ein Kampf – besonders im Leben mit Gott wirst du auf Gegner treffen – lege dir also die Grundeinstellung an, einfach wiederaufzustehen. Wenn du mit deiner gerade gewaschenen Kleidung in den Schlamm fällst – bleibst du etwa liegen und wälzt dich darin? Nein, du wirst dich ärgern, aber du stehst wieder auf. Wieso sollte es im geistigen Leben anders sein?

Tägliche Andachten

,,Gott liebt uns mehr als Vater, Mutter, Freund oder son...

,,Die aber, die dem Herrn vertrauen, schöpfen neue ...

,,Ich weiß nicht, wann oder wie wir die Erde verla...

,,Als Jesus ein andermal zu ihnen redete, sagte er: Ich ...

,,Da begann Petrus zu reden und sagte: Wahrhaftig, jetzt...

,,Wer sich dagegen an den Herrn bindet, ist ein Geist mi...

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