Geliebter Gottes!
Manchmal bilden wir uns ein, das Leben mit Gott sei in der Gesellschaft nicht möglich.
Wir sagen uns, dass die Heiligkeit nur für Mönche und Nonnen in einem Kloster mitten in der Wüste sei oder für Einsiedler in einer Höhle.
Das ist eine Falle, in die leider viele Menschen fallen und eine weitere List des Bösen, mit welcher er uns aufhalten möchte, im Leben mit Gott zu wachsen.
Mit Gottes Gnade möchten wir in den nächsten Tagen einige Beispiele aus dem Leben einer Mutter nehmen, die wir möglicherweise bereits alle kennen: Tamav Irini. 
Wir möchten anhand einiger Situationen ein anderes Licht als sonst auf sie werfen, nämlich das, mit welches wir sehen, wie sie auch in der Gesellschaft ein Leben mit Gott führen konnte und das Leben im Kloster allein die Fortsetzung dieses Lebens war.

Ein weiteres Beispiel für das Danken Gottes von Ijob:

Nachdem der Satan dem Ijob all sein Hab und Gut, seine Kinder und seine Knechte (mit der Einwilligung Gottes zur Erprobung) hinweg genommen hatte, wollte er ihn auch noch bösartig erkranken lassen, damit er sich von Gott abwendet und ihm ins Angesicht flucht.

Da sagte seine Frau zu ihm: “Hältst du immer noch fest an deiner Frömmigkeit? Lästere Gott und stirb! Er aber sprach zu ihr: Wie eine Törin redet, so redest du. Nehmen wir das Gute an von Gott, sollen wir dann nicht auch das Böse annehmen?“ (Ijob 2: 9,10)

Ijob hat es richtig erkannt: Dass man nur töricht sein kann, wenn man von Gott nur das Gute annimmt und nicht auch das Böse, denn beides kann dem weisen Menschen dienen um sich charakterlich zu entwickeln. So wurde Ijob wieder zum Beispiel des guten Salzes in seinem Haus, durch den seine ganze Familie gesegnet wurde.

Ein wesentlicher Bestandteil des Verhaltens der Kinder Gottes, besonders als Salz der Erde, ist die immerwährende Danksagung an Gott.

Den meisten Menschen gelingt es nicht oft – sie kommen auch nicht auf die Idee, Gott zu danken für das was sie haben oder auch nicht haben. Dabei sollte es einem klar sein, dass alles Gute von Gott kommt und allein deswegen Gott Dank und Lob gebührt. Jedoch sollte man auch Gott für die Dinge danken, die man nicht hat. Wie würde es ausschauen, wenn man nur Gott dankt, wenn es einem gut geht? Ist man dann wirklich dankbar? Ist der Dank in guten Zeiten nicht Pflicht und gerecht? Wie tugendhaft dann jenes in schlechten Zeiten!

Werden wir also mit Gutem beschenkt werden, so sollten wir dafür danken. Erleiden wir Versuchungen sollten wir ebenfalls danken, denn das Gute bringt Fröhlichkeit und das Herausfordernde bringt Ausdauer und Stärke.

Ein außerordentliches Beispiel für das Danken Gottes ist Ijob.

Ijob hatte einige Kinder, eine beträchtliche Anzahl an Weidetieren und Kamelen, außerdem ein großartiges Ansehen bei den Bewohnern des Ostens. Da wollte der Satan Ijob all dies wegnehmen und so geschah es mit der Einwilligung Gottes ihn zu testen. Eines Tages erfuhr Ijob, dass seine Kinder gestorben, seine Knechte ermordet und seine Kamele und Weidetiere gestohlen worden sind.

Er aber fiel auf die Erde und betete zu Gott und sagte: „Nackt kam ich hervor aus dem Schoß meiner Mutter; nackt kehre ich dahin zurück. Der Herr hat gegeben, der Herr hat genommen; gelobt sei der Name des Herrn.“ (Ijob 1:21) Wie einflussreich wird diese Rede Ijobs gewesen sein? Er war in jenem Moment tatsächlich Salz, dass in der schwierigen Situation seine Mitmenschen sicherlich verwundert aber auch erstaunt hat.

„Ihr seid das Salz der Erde.“ (Matthäus 5:13)

Salz war schon jeher ein Mittel gegen die Verderbnis und für die Beständigkeit.

Deshalb beschreibt jenes Wort Christi einen Lebenszweck sowohl für das Selbst, als auch für die Mitmenschen: Gegen die Verderbnis und für Beständigkeit zu kämpfen. Das bedeutet den Kampf gegen die Sünde und das Irdische und für die Beständigkeit der Unvergänglichkeit, ja die des ewigen Lebens, also für die Heiligkeit, zu der wir berufen sind.

Das heißt wir sollten ein anderes Verhalten innehaben als irdische Menschen, welches wir in den nächsten Andachten mit kleinen Beispielen näher betrachten möchten.

Tägliche Andachten

,,Gott liebt uns mehr als Vater, Mutter, Freund oder son...

,,Die aber, die dem Herrn vertrauen, schöpfen neue ...

,,Ich weiß nicht, wann oder wie wir die Erde verla...

,,Als Jesus ein andermal zu ihnen redete, sagte er: Ich ...

,,Da begann Petrus zu reden und sagte: Wahrhaftig, jetzt...

,,Wer sich dagegen an den Herrn bindet, ist ein Geist mi...

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