„Sie war eine Jungfrau“, sagt Ambrosius, „nicht nur dem Leib nach, sondern

auch dem Geiste nach, dessen reines Gemüt niemals von Betrug befleckt war.“ Der orthodoxe Gläubige spürt, dass die Heiligkeit Marias nicht nur Lehre ist, die er aus Büchern entnimmt, sondern er sieht sie als etwas Persönliches, in einer ständigen Verbundenheit mit Maria im täglichen Leben. Der koptische Gläubige betrachtet sie als seine eigene Mutter, die heilige Königin des Himmels, zu der er um erlösende Hilfe betet. Sie ist die heilige Mutter, die sich nach der Heiligkeit ihrer Kinder sehnt.