Das Kennen unseres Herr Jesus Christus beruht sich auf 4 Ebenen:

 

  1. das geistige Wissen:

 

Unsere Jugend soll alles über den Herrn, das Wort Gottes, den menschgewordenen Gott, den lieben Erlöser, den Sohn Gottes, den Menschensohn und den Erlöser des Fleisches wissen und was er in unserem Leben bewirken kann:

 

Uns die Sünden durch Buße und Beichte  vergeben

Uns durch Kommunionsnahme und spirituelle Übungen reinigen

In uns durch die Eucharistie, Gebete, spirituelle Lesungen und durch die Teilnahme an der kirchlichen Aktivitäten bleiben

Uns mit dem Meron heiligen und uns durch dessen Wirken zu heiligen Behältern für seines Heiligen Geistes verwandeln.

Uns ewig leben lassen, nachdem wir unsere spirituelle Bemühung beendet haben. Er wird uns im Paradies auf die allgemeine Auferstehung warten. Er gibt uns verherrlichten Leib und lässt uns in seinem ewigen Reich kommen.

 

Diese wichtige Informationen wollen wir unserer Jugend durch viele Lehrmitteln erreichen lassen wie:

Predigten: in der Messen und in den jugendlichen Treffens

 Bücher, Broschüren und kirchlichen Zeitungen

Abgehaltene Wettbewerbe zwecks des Studium verschiedener Themen:

Aus der Bibel, Theologie, Geschichte, Glaube, Ritus sowie von der Jugend selbst erstellte Referate

Durch individuelle Fürsorge

Durch die Beichte und die Betreuung vom Priester

Durch die Heimbesuche und die dabei abgehaltene Bibellesung

 

 

Das sentimentale (emotionale) Wissen

 

Damit meint man die Entstehung eine emotionale Beziehung mit dem Herr der Herrlichkeit durch verschiedene Arten von Gebete:

  1. Agbeia-Gebete

Bei diesen Gebete werden wir durch die Psalmen besättigt werden und davon Profit nehmen. Wir verfolgen auch täglich viele Ereignisse wie die Auferstehung in der Früh, Empfängnis des Heiligen Geistes in der dritten Stunde, die Kreuzigung in der sechsten, den Tod Christi in der neunten, seine Herabsetzung vom Kreuz in der 11., seine Bestattung in 12. Stunde und sein zweites Kommen in dem Mitternachtsgebet.

 

  1. Liturgie-Gebete

Die Messe ist die Spitze der geistigen Füllung. Wir vereinen uns dabei mit dem Herrn Jesu Christ, dem Oberhaupt unserer Kirche und verbinden uns mit seinen Heiligen und mit unseren gläubigen Schwestern und Brüdern, die da anwesend sind und die mit uns vom selben Leib Kommunion nehmen.

In der Messe begegnen wir Gott in seiner Reise zu uns und sehen wir wie er sich mit uns verbindet:

Vom Versöhnungsgebet, dann würdig und recht, zu heilig heilig, dann zur Menschenwerdung und Erlösung zum Wirken des Heiligen Geistes und Umwandlung des Brotes und des Weines zum Leib und Blut Christi. Emmanuel ist jetzt in unserer Mitte; in dieser Zeitpunkt und während der Fürbitten können wir ihn alles fragen, was wir wollen. Wir beten für die Entschlafenen im Gedächtnis der Heiligen. Dann kommt die Teilung des konsekrierten Brotes und die Kommunionsvergabe.

 

  1. Pfeilgebete

Wie: Erbarme ich mit mir Herr Jesus Christus, Gottes Sohn, denn ich bin ein Sünder oder

Gott komm herbei, um mich zu retten. Herr eil mir zu Hilfe

Wenn wir diese Gebete mehrmals wiederholen, bleiben sie uns im Herzen fest und springen bei Bedarf uns auf die Zunge. Sie schützen uns von unserer Umwelt, korrigieren uns den Weg, falls wir schief gehen sollten und schenken uns die innere Ruhe.

 

  1. Freie Gebete

Dabei spricht die Seele einfach und unvorbereitet mit Gott; egal in welchem Zustand der Mensch gerade ist:

verwirrt, hat Angst, fröhlich, hat inneren Frieden, der Sünde verfallen, oder darüber einen erzielt.

Man sprich einfach mit Gott über seinen emotionellen Bedarf. Mit solchen Gebeten lässt man Gott in dem wirklichen Leben eindringen und spürt wie Gott es mit dem Frieden und geistige Früchte erfüllt.

 

Wissen aus Erfahrung

 

Diese Wissensart ist von großer Bedeutung. Dabei kennen wir Gott nicht nur von der theologischen Seite oder durch den Glauben, auch nicht nur durch unsere heilige Emotionen zu ihm, sondern durch Erfahrung im täglichen Leben. Dabei wandert unsere Glaube von der geistigen und emotionellen Ebene zum erfolgreichen Erlebnis und erfahrungsreichem Glauben

 

In vielen Bereichen können wir der Herr Jesus Christus näher kennen lernen; einige Beispiele dafür:

 

  1. Befreuung von der Sünden:

Je mehr wir uns dabei bemühen, desto stärker und deutlicher wird uns die Gnade Christi bei unserem Kampf unterstützen:

Die negativen Gedanken

Die sündhafte Gefühle

Unfreundliche Gefühle

Sündhafte Beziehungen

Schlechte Gewohnheiten

Sünde des Denkens und des Sprechens

 

  1. Erlangen des geistlichen Früchte

wenn der Heilige Geist Gottes in uns wirkt, gibt er uns von seinen Früchten:

Liebe, Freude, Frieden, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Glaube, Sanftmut und Selbstbeherrschung.

Das Christentum befreit uns nicht nur von den Sünden sondern gibt uns auch durch die Gnade des Herrn viele geistige Tugenden.

 

3. besonnen Verhalten im täglichen Leben

der gläubige Mensch kennt Gott aus seiner Erfahrung in verschieden Lebenserscheinungen:

Trauer, Freude, Probleme, Zweifel, Angst, Beziehung zu den anderen Menschen, Zukunftssorge, Geld, entscheidende Beschlüsse, Arbeitsprobleme, Ehe, Kinder usw.

Durch das Beten und die Hilfe des geistigen Vaters fragt man Gott um Wegleitung

„Wir wissen, dass Gott bei denen, die ihn lieben, alles zum Guten führt“

(Römer 8:28)

 

Das Studieren des Lebensablauf der biblischen Personen  und das Nachlesen der Lebensgeschichten der Heiligen belehrt und gibt uns viele Erfahrung.

„Schaut auf das Ende ihres Lebens und ahmt ihren Glauben nach“

(Hebr. 13:7)

 

Wissen der Verbindung

 

Da erreichen wir das Ende, wenn wir uns ewig mit Gott im himmlischen Jerusalem vereinen. Nach der Auferstehung verleiht er uns geistlichen Leib – ähnlich wie seinen - . Wir erlangen entgültig unser heiliges Bild, auf dem Gott uns am Anfang schuf, zurück. Auch die Teilnahme an Kommunion gibt uns auf Erden einen Vorschuss für die Verbindung, die wir später mit Gott im Himmel erleben werden:

„Der bleibt in mir und ich bleibe in ihm“

(Joh. 6:56)

 

In der Eucharistie verbinden wir uns mit Gott, den Heiligen und mit einander :

„ich in ihnen und du in mir. So sollen sie vollendet sein, in der Einheit“

(Joh 17:23)

 

„Ich bin in meinem Vater, ihr seid in mir und ich bin in euch“

(Joh. 14:20)

 

Wenn jemand liebt mich, wird er an meinem Wort festhalten; mein Vater und ich lieben ihn und wir werden zu ihm kommen und bei ihm wohnen.“

(Joh. 14:23)

 

Wir werden Menschen bleiben und keine Götter werden. Aber Gott wird in uns wohnen wie die Sonne in einem Zimmer in einem Zimmer und wie die Luft in der menschlichen Lunge.

Dies ist der göttliche Einfluss in den Menschen mit seinen tugendhaften Gaben zu den Gläubigen, die er Kinder nannte:

„Seht, wie groß die Liebe ist, die der Vater uns geschenkt hat: wir heißen Kinder Gottes und wir sind es“

(1Joh. 3:1)

 

Möge Gott uns die Gelegenheit geben, damit wir seine Kinder dienen und sie im spirituellen Leben befestigen können, um seinen ewigen Reich zu erlangen.

S.E. Bischof Gabriel 06.05.2005

 

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