Eine Predigt von S.E. Bischof Gabriel

 

 anba gabriel g

 

Am 17.12 gedenken wir zwei große Heilige: Es sind Barbara und Juliana.

Barbara war ein junges Mädchen. Sie wuchs in einem reichen Haus auf. Ihr Vater war ein wohlhabender Mann. und ein wichtiger Beamter in der Stadt. Er hatte nur eine Tochter, die er sehr liebte. Sie hieß Barbara.

Barbara war ein wunderschönes Mädchen. Aber leider war ihre Familie heidnisch. Sie hatte auch ihren Vater sehr lieb. Ihr Vater baute für sie ein Palast mit einem Becken und allem, was sie brauchte. Es gab auch eine christliche Magd. Der Vater machte alles zum Wohl seiner Tochter, damit Barbara nur Wohl findet. Sie war daran gewöhnt, auf dem Dach des Palastes zu beten. Da ihr Vater Heide war, stellte er viele Statuen auf, damit diese seine Tochter bewahren. Aber sie waren wirkungslos. Sie ging auf dem Dach und betrachtete die Sterne und den Himmel und sagte, dass es einen großen Schöpfer geben muss. Tag für Tag stellte sie diese Frage und die christliche Dienerin hörte dies. Sie erzählte dies einem Origen (christlicher Lehrer, Theologielehrer). Er ging zu ihr und lehrte ihr alles über die Dreifaltigkeit, Erlösung, Kreuzigung und alles. Sie kam leicht zum Glauben und wollte auch getauft werden. Origen war damals kein Priester, aber er wurde beauftragt, sie zu taufen. Barbara war glücklich als Christin. Nach Monaten kam ihr Vater und sah, dass sie Kreuze aufgestellt hatte. Barbara sagte zu ihrem Vater, dass sie den richtigen Gott gefunden hatte und getauft worden war. Sie wollte auch unbedingt, dass er getauft wird. Diese Götzen waren gar nichts wert! „Komm zurück, mein geliebter Vater!“ Das war ihr Wunsch. Er war überrascht. Er probierte, sie zu töten, aber die Tochter floh. Es begegnete ihr auf dem Weg ein riesiger Fels. Gott splitterte ihn für sie und sie ging durch. Gott tat das nicht nur um sie zu beschützen, sondern auch, damit ihr Vater dieses Wunder sieht und zurückkommt. Aber er war zornig, führte sie zum Statthalter und dort sagte der Vater, dass sie verrückt geworden sei. Der Statthalter drohte Barbara mit menschlichen Versuchen. Aber er konnte ihr die christliche Liebe nicht stehlen. Die Liebe zu Christus war so groß und erfüllte ihr Herz. Daher konnte er sie auch nicht beeinflussen. Währendessen entschied sich er, sie zu schlagen, um sie zum falschen Glauben zurückzubringen.

Ein 17-Jähriges Mädchen namens Juliana war noch keine Christin, aber sie hatte Mitleid mit Barbara wegen ihres Blutes und weinte aufgrund der schlimmen Taten gegen sie.

Aber Jesus öffnete auch Juliana die Augen und sie sah ihn persönlich. Jesus heilte die Wunden von Barbara. Sie sagte sofort: „Ich bin auch Christin!“ Beide wurden gefoltert. Aber sie waren dennoch so fest im Glauben. Am Ende wurden sie geköpft und starben als Märtyrerinnen. Ihre Überreste wurden später nach Kairo gebracht. Juliana war keine Christin, aber ihr Blut war für sie die Taufe. Es war auch ein Vergebungsfaktor. Die Taufe war also das Blut dieser Märtyrerin. Sie gewannen das ewige Leben in einer Minute.

So sollen auch wir bereit sein: Gottes Liebe verkünden und den Namen Christi hoch zu machen durch Tugend, Liebe und Reinheit. Lasst uns gemeinsam dieses Ziel auch erreichen.


Von S.E. Bischof Anba Gabriel

Geschrieben von: Manuela