Aus der Diözese

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Vers des Tages

Psalm 51:12 "Schaffe in mir, Gott, ein reines Herz und gib mir einen neuen, gewissen Geist."

Tägliche Andacht

Wecke, meine Harfe, deine Saiten Zum Lob der Jungfrau Maria! Erhebe deine Stimme und singe die wundersame Geschichte der Jungfrau, der Tochter Davids, die dem Leben der Welt das Leben gab! (Ephräm der Syrer)...

Das Fasten ist keine Beziehung zwischen uns und dem Essen - es geht also nicht (nur) darum, was wir essen und wann wir essen. Das Fasten ist vor allem eine Beziehung zwischen uns und Gott. Jeder sollte sich also selbst fragen, ob das tatsächlich der Fall ist. Der Hl. Isaak der Syrer sagt: „Derjenige, der den Mund nicht vom Essen, die Zunge nicht vom Bösen und das Herz nicht von den Begierden abbringen kann, bei demjenigen ist das Fasten ohne Nutzen.“ Wir sollten uns daher in der Fastenzeit überlegen, wie wir diese Zeit spirituell nutzen können und nicht nur damit beschäftigt sein, auf eine vegane Ernährung umzusteigen. Wenn der Körper fastet, fastet der Geist doch mit, oder? Von der körperlichen Seite aus gesehen, kann das Fasten mit einem Wort zusammengefasst werden, nämlich „Selbstkontrolle“. Wenn du dich selbst nicht kontrollieren kannst, wirst du vom Fasten nicht profitieren. Du wirst erschöpft sein und dich von Sachen entziehen, aber letztendlich keinen Nutzen daraus ziehen. Selbst wenn du auf tierische Lebensmittel verzichtest, dich aber selbst nicht kontrollierst, wirst du den wahren Wert des Fastens nicht verspüren. Das Fasten von der physischen Perspektive bedeutet Selbstkontrolle.

 

Das Fasten alleine genügt aber nicht. Es muss mit bestimmten Verhaltensweisen einhergehen, damit es ein angenommenes Fasten ist. Die erste Sache, die mit dem Fasten verbunden ist, ist die Reue. Das Fasten und die Reue gehen Hand in Hand. Glaubt nicht, dass jemand, der fastet und in Sünde ertrinkt, tatsächlich fastet. Das ist kein angenommenes Fasten. Denn Gott will das reine Herz des Menschen mehr als den hungrigen Magen. Daher musst du dich in der Fastenzeit hinsetzen, dich selbst prüfen und fragen: „Welche Sünden begehe ich, die ich unbedingt loswerden muss, um Buße zu tun?“ Fasten ist zudem nicht nur mit der Reue zu verbinden, sondern auch mit dem Gebet. Denn mit dem Fasten disziplinierst du den Körper, aber mit dem Beten gibst du dem Geist seine Nahrung. Aus diesem Grund hören wir den Ausdruck „das Fasten und das Gebet“ mehrmals in der Messe. Hier könnte jemand sagen: „Wir beten doch sonst unser ganzes Leben. Warum wird das Beten genau in der Fastenzeit betont?“ Du betest dein ganzes Leben, aber während der Fastenzeit sollst du dein Gebet steigern und über dein gewohntes Level gehen. Du sollst versuchen, das tiefsinnige, glühende, demütige und verständnisvolle Gebet zu entdecken und kosten: das Beten, in dem du eine Verbindung zwischen dir und Gott verspürst. Spürst du in deinen Gebeten, dass es diese Verbindung gibt? Ich möchte dich noch etwas fragen: Wieviele Fastenzeiten hast du in deinem Leben schon erlebt? Mehrere Fastenzeiten Jahr für Jahr und für lange Zeitperioden. Aber wie hast du davon profitiert? Du musst dich während des Fastens selbst trainieren, streng und sehr genau sein, damit du mit einem spirituellen Wachstum aus der Zeit hervorgehst. Wir danken Gott, dass Er uns die Fastenzeit gewährt hat, denn Er will uns dadurch einen Weckruf geben, damit wir immer wachsam bleiben. Gott sagt uns in der Fastenzeit: „Gebt Acht, denn ihr beginnt eine besondere, spirituelle Phase!“   

 

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