Aus der Diözese

Am 1.6.2018 besuchte eine Gruppe von Studierenden des Schwerpunktstudiums Orthodoxe Religion an der KPH zusammen mit Prof. Nicolae Dura das...
Die Tage der Karwoche sind die heiligsten Tage im Jahr. Es gibt keinen Zweifel, dass der heiligste Tag in...
Unser Herr, Jesus Christus, war selbst das größte Licht in der Karwoche. Unser Herr in Seiner außergewöhnlich großen Liebe,...

Vers des Tages

Jesaja 40:31 "aber die auf den HERRN harren, kriegen neue Kraft, daß sie auffahren mit Flügeln wie Adler, daß sie laufen und nicht matt werden, daß sie wandeln und nicht müde werden."

Tägliche Andacht

Tamav Irini erzählt uns ihre Kindheitserlebnisse und wie innig die Beziehung ihrer Mutter zur Hl. Jungfrau Maria war (Teil 2): „In dieser Nacht sah sie in einer Vision die Hl. Jungfrau Maria in einem himmlischen, blauen Gewand, das mit hellen Sternen geschmückt war. Sie fragte meine Mutter: "Warum weinst du?" Meine Mutter antwortete: "Meine Kinder sind noch jung und wenn ich sterbe, weiß ich nicht, wer sich um sie kümmert und sie im wahren christlichen Glauben erzieht. Bitte, meine Herrin, gewähre mir Leben, bis meine älteste Tochter groß genug wird, um auf ihre Brüder und Schwestern aufzupassen." Die Mutter des Lichts...

Wie sieht dein Plan für das neue Jahr aus? Der wichtigste Ratschlag, den ich jedem Menschen zu Beginn eines neuen Jahres mitgeben möchte, ist, sich alleine hinzusetzen und sich zu fragen, wo er/sie gerade steht; wie sein/ihr Leben gerade aussieht und wie es aussehen sollte. Über dich selbst (und über deine Taten) zu urteilen, führt zur Erlösung deiner Seele. Es führt dich nämlich zur wahren Beichte und schlussendlich zur Vergebung. Es führt dich zur Demut und auch zum spirituellen Wachstum. Es führt dich zur Reinheit deines Herzens. Es führt dich zu einer Veränderung und zu einer Erneuerung in deinem Leben. Das, was dem Teufel die meiste Angst macht, ist, wenn du dir die Zeit dafür nimmst, über dich zu urteilen, dich zu beschuldigen, darüber zu trauern und über eine neue, spirituelle Strategie für das neue Jahr nachdenkst, die dich dazu führt, mit Gott zu wandeln.

Bezüglich deiner Beziehung mit Gott, solltest du als ersten Schritt darüber nachdenken, was Gott mit dir/für dich getan hat und auch was du getan bzw. wie du reagiert hast. Mit dem ersten Aspekt sind die Wohltaten Gottes für dich, deine Geliebten, deine Bekannten und deine Freunde gemeint. Denke darüber im kleinsten Detail nach. Denn wir vergessen so oft die Wohltaten Gottes uns gegenüber! Neben dem Nachdenken über neue Bitten(Wünsche), vergessen wir Gottes gütige Taten, die Er in der Vergangenheit mit uns vollbrachte. Du sollst darüber nachdenken und gemeinsam mit dem Psalmist sagen: „Lobe den Herrn, meine Seele, und alles in mir seinen heiligen Namen! Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat“ (Ps 103:1-2). Hast du die Übung schon ausprobiert, in der du dir immer vergegenwärtigst: „Ich habe den Herrn beständig vor Augen.“ (Ps 16:8)?

Diesen Fehler, der in den Psalmen erwähnt wurde, machen viele Menschen: „sie haben Gott nicht vor Augen.“ (Ps 54:5). Verlässt du dich in deinen Problemen auf deine eigene Intelligenz? Verlässt du vielleicht auf die anderen Menschen? Oder verlässt du dich auf Gott? Im Psalm 118 steht geschrieben: „Besser, sich zu bergen beim Herrn, als auf Menschen zu bauen. Besser, sich zu bergen beim Herrn, als auf Fürsten zu bauen.“ (Ps 118:8-9). Verlässt du dich auf Gott? Ladest du deine ganzen Sorgen bei Gott ab?

Du sollst dich jedoch nicht nur in diesen Aspekten prüfen, sondern auch dein spirituelles Wachstum darfst du nicht vernachlässigen. So wie der Hl.Apostel Paulus sagte: „Ich vergesse, was hinter mir liegt, und strecke mich nach dem aus, was vor mir ist.“ (Phil 3:13). Verspürst du, dass das neue Jahr wirklich neu für dich ist? Trittst du in das neue Jahr mit einem neuen Herzen, neuen Gedanken, neuem Verhalten und einem neuen Willen ein?

Ein weiterer Punkt für das Neujahr ist, dass du für die Kirche, für dein Land und für die ganze Welt beten sollst. Bete für die Nicht-Gläubigen, dass Gott sie zum Glauben führt. Bete für die Armen, Witwen, Waisen und für diejenigen, die niemanden haben, der an sie denkt. Das lässt das neue Jahr ein wohlgefälliges Jahr in deinem Leben sein, in welchem du nicht nur an dich denkst, sondern auch an deine Mitmenschen.

Sage Ihm: „Gott, pass auf diese Menschen auf! Kräftige die frommen Menschen und sende Gnade für die Reue der fallenden Menschen.“ Verbringe die Silvesternacht damit, für die Menschen mit unheilbaren Krankheiten zu beten. Bete für alle Menschen!

 

Predigten S.E. Bischof Gabriel

Was ist wertvoller als Himmel und Erde? Du. Der Mensch. Der Mensch steht über dem Himmel und der Erde. S.H.
Eine Predigt von S.E. Bischof Anba Gabriel am Karmittwoch 12.04.2017 in der Jugendpascha Mittwoch der Karwoche. Welchen Titel sollen wir diesem...
Eine Predigt von S.E. Bischof Anba Gabriel am Karmontag 10.04.2017 in der Jugendpascha In den letzten Tagen vor Seiner Kreuzigung hat...
Ein Vortrag von S.E. Bischof Anba Gabriel In Matthäus Kapitel 7 lesen wir einen sehr wichtigen Vers: Geht durch das...

Gedichte S.H. Papst Schenouda III

  Dich liebe ich Herr in meiner Exerzitienzeit Durch tiefsinnige Worte errettest du mein Herz Dich liebe ich Herr in...

Jahre mit den Fragen der Menschen

Frage: Was ist Ihre Meinung zu den Hymnen, die an bekannte Melodien angepasst werden? Antwort: Diejenigen, die Wörter von Hymnen...
Gelübde

Gelübde

19.11.2017
Aus dem Buch “So Many Years With the Problems of People Part III” von S.H. Papst Schenouda III [6] Das Gelübde...