Ich spreche heute von einem Wunder und hoffe, dass ich Ihnen diesen Wunder halbwegs laut Bibel erklären kann. Ich muss Ihnen in der Zwischenzeit einiges vorweisen. Ich werde Ihnen den Tagesablauf schildern. Ich kann nicht plötzlich das Wunder erklären. Es ist unmöglich. Ich muss sie zuerst heranführen, so wie ich herangeführt worden bin. Erlauben Sie, dass ich ein bisschen  weiter aushole, ich komme auf jeden Fall zu dem Hauptthema zurück. Ich muss meine Worte, so in Worte zu fassen, dass ich halt hoffe, Sie berühren kann, dass es ergreifend wird.

 

Ich habe sehr sehr viele Urlaube in Ägypten verbracht.  Ich habe dort eine sehr gute Freundin gehabt. Ihre Familie kenne ich auch und ich wohne bei ihr privat. Sie hat einen ägyptischen Großvater, eine Wiener Mutter und der Vater ist ein Deutsche also sie spricht Deutsch sowie arabisch, französisch, englisch. Ich wohne bei ihr und sie bei mir, wenn sie nach Wien kommt. Ich war wieder mal unten und ich wollte ans rote Meer fahren, weil ich das rote Meer so sehr liebe und ich hatte 6 Kollegen und Kolleginnen vom Flughafen mit mir. Ich war den Reisenführer, weil ich so oft in Ägypten war. Wir haben einen herrlichen Urlaub in Hurgada am roten Meer, wo den Südspitz von Sinai ausläuft. Man sieht auf die Seite Sinai, den Mosesberg und nach rechts unten geht nach Saudi Arabia. Es war dort in Oberägypten. Sie haben einen herrlichen Urlaub verbracht wir haben nichts gesehen, nicht von der ganzen Welt gehört, keine Nachrichten verstanden, weil ja nur arabischen gesprochen wurden. Wir haben einen herrlichen Urlaub verbracht in einer großartigen wunder baren Natur. Das Meer ist warm. Es gibt hohe Berge, eine Historische Gegend. Ein Land, das biblisch ist. Auf dem Mosesberg hat Moses die 10 Gebote Gottes bekommen. Es gibt dort – man spricht von brennendem Dornbusch in der Bibel – sehr viele Dornbüsche, große Dornbüsche, die einfach abbrechen, dann wenn sie ganz dürr sind und der Wind davon treibt. Man kann sich gut vorstellen, wie es damals Szene war mit dem brennenden Dornbusch, wo Gott damals Moses erschienen ist und der Dornbusch gebrannt hat und doch nicht gebrannt hat. Wenn ich dort unten den Dornbusch sehe, denke ich immer an diese biblische Szene.

 

Wie gesagt wir haben einen herrlichen Urlaub gehabt und waren 2 Wochen unten. Es war kurze Zeit eigentlich nach dem 6-Tage-Krieg. Am Flughafen in  Hurgada standen sogar noch die zerbombten Flugzeuge – Kampflugzeuge- Sie haben sie nicht einmal weggeräumt. Wir hatten auch mit dem Aufpassen, dass es hier nicht zu viel Wasser verbraucht werden darf, da das Wasser knapp war. Es gab dort kein Wasser. Wasser wurde mit einem Schiff gebracht dort ans Rote Meer. Es ist ein Hotel  hier, ein schönes, jetzt ist es ganz ausgebaut. Es ist eine grandiose Schönheit und man findet dort, es ist eine Wüste praktisch, am Meer und in der Wüste, man findet sich dort richtig zu sich  selbst .Die Schönheit der Natur erlebt man dort doppelt so stark .

 

 Wie gesagt nach 14 Tagen war der Urlaub vorbei. Meine 6 Kollegen und Kolleginnen mussten zurückfliegen, weil sie ihre Dienste machen mussten, und ich hatte eine Woche Zeit. Wir sind gemeinsam von Hurgada nach Kairo zurückgeflogen. In Kairo sind meine Kollegen und Kolleginnen im Flughafen geblieben, weil sie nach Wien weitergeflogen sind. Dort hat mich meine Freundin abgeholt und fragte mich während der Fahrt:“ Habt ihr gehört was da in Kairo gibt?“ Ich sagte: „na was? Ich habe gar nichts gehört, wir haben keine Zeitungen gelesen, gar nichts.“ „Die Marienerscheinung!“ Sagte sie.  „Na geh“ habe ich gesagt. „Die sind doch Märchen aus 1001 Nacht“ Ich habe nicht vorstellen können, dass ich in der heutigen Zeit an so ein großes Wunder außergewöhnliches Geschehen debattieren können, wo die Menschen so nüchtern sind. Als ich und meine Freundin in Kairo zurückgekommen sind, war ganz Kairo von den Marienerscheinungen zu sprechen. Es war in aller Munde, die Zeitungen waren voll.

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 Buch: EINE WIENERIN BEZEUGT DIE MARIENERSCHEINUNG APRIL/1968